Hexenjagd 2016

Ein Theater-Performance-Projekt über moderne Hexen, mit Motiven aus Arthur Millers »Hexenjagd« und den Hexenprozessen von Salem, Massachusetts.

Uraufführung am 30. November 2016
im Gallus Theater Frankfurt am Main

/ Aufführungen: → Spielplan

Arthur Miller schrieb sein Stück »The Crucible« (auf deutsch »Hexenjagd«) als Kommentar zur Kommunistenverfolgung in den USA der fünfziger Jahre. Auf der Grundlage des Miller-Textes wollen wir der Frage nachgehen, wer die modernen Hexen sind: Feministinnen, Homosexuelle, Muslime, Christen, Flüchtlinge, Whistleblower? Angeprangert und verfolgt werden kann immer noch (fast) jeder, sei es, weil er im falschen Land lebt, der falschen Religion nachgeht, den falschen Parteien anhängt, das falsche Geschlecht hat oder sich zum falschen Geschlecht hingezogen fühlt – jeder kann »Hexe« und plötzlich verfolgt werden. Die Jagd ist eröffnet! Hexenjagd 2016…

Mit: Larissa Fey, Kathrin Freihube, Stephanie Martensen, Elizabeth Neiman, Jacqueline Iske, Eric Lenke, Matthias Hock, Fary Riahy

Licht: Tarkan Gürsoy / Bühne: Sascha Weipert & Ensemble / Fotografie: Mike Lörler / Text & Regie: Sascha Weipert

Mit freundlicher Unterstützung von: Winfried Becker, Heike Bonzelius (Gallus Theater Frankfurt)

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main

***

Reigen – Sex Lügen & Märchen

Sex, Lügen & Märchen – Zwölf erotische Dialoge von eins bis zwölf nach Arthur Schnitzler

Silvestergala am 31. Dezember 2016
im Gallus Theater Frankfurt am Main /

/ Aufführungen → Spielplan

Eine Hure bietet einem Landstreicher ein kostenloses Sex-Abenteur an, der Landstreicher legt eine Friseuse flach, die Friseuse vögelt einen schüchternen Studenten, der Student hat ein Date mit einer Ehefrau, die ihren Ehemann verführt. Der Ehemann wettet, dass er ein Model rumkriegt, das Model wird von ihrem Freund, einem Filmregisseur, vergewaltigt, der Filmregisseur liebt ein reiches Mädchen, das ein Rendezvous mit einem Dichter hat. Der Dichter trifft die Schauspielerin, die Schauspielerin den Minister, der am Morgen bei der Hure vom Anfang erwacht… Sigmund Freud schrieb 1922 an Schnitzler: »…So habe ich den Eindruck gewonnen, dass Sie durch Intuition alles das wissen, was ich in mühseliger Arbeit an anderen Menschen aufgedeckt habe. Ja, ich glaube, im Grunde Ihres Wesens sind Sie ein psychologischer Tiefenforscher, so ehrlich, unparteiisch und unerschrocken, wie nur je einer war…«

Mit: Janine Karthaus (die Friseuse / das Model / die Schauspielerin), Eric Lenke (der Student / der Filmregisseur / der Minister), Elena Thimmel (die Hure / die Ehefrau / das reiche Mädchen), Stephan Müller (der Landstreicher / der Ehemann / der Dichter)

Text: Sascha Weipert / Fotografie: Alena Deutlova (Generalrobe Dez. 2015), Tarkan Gürsoy, Christina Wiederhold (Premiere Gallus Theater) / Ton: Eric Lenke / Licht: Tarkan Gürsoy / Co-Regie: Janine Karthaus, Eric Lenke, Elena Thimmel / Regie: Sascha Weipert

Mit freundlicher Unterstützung von: Linus Koenig, Felix Bieske (Landungsbrücken Frankfurt) / Winfried Becker, Heike Bonzelius (Gallus Theater Frankfurt) / Dieter Bassermann, Johannes Promnitz (Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main)